Von wegen!

Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben und den Knochenbruch nicht, bevor er ausgeheilt ist…

Schrieb ich neulich noch, dass der Gatte Glück im Unglück hatte, muss ich das nun leider relativieren.
Es begann damit, dass ihm beim Kontrolltermin mitgeteilt wurde, dass eben doch nicht alles so unkompliziert sei, wie es in der Klinik dargestellt wurde. Der Arm wurde wieder geschient und die Ärztin stellte die Prognose auf, dass der Gatte seinen Arm wohl nie wieder ganz gerade machen könne. Er solle zudem vorsichtig sein, nicht nochmal auf den Arm fallen etc., da sich der Bruch sonst doch noch verschieben könne.
Natürlich wurde er von ihr über einen längeren Zeitraum arbeitsunfähig geschrieben (zusätzlich bekam er eine Verordnung über Krankengymnastik).

Als wäre das alles nicht schon doof genug, kam auf die verlängerte Krankmeldung die Kündigung seitens seines Arbeitgebers (leider rechtmäßig).

Und damit ging der „Spaß“ erst richtig los, denn in so einem Fall ist die Krankenkasse zuständig und muss Krankengeld zahlen.
Oder sagen wir: Müsste. Unsere Krankenkasse ist nämlich -wie wir jetzt wissen- nur für uns da, wenn wir sie nicht in Anspruch nehmen.
Seit der Gatte gemeldet hat, dass er Krankengeld bekommen muss, versucht die Krankenkasse aber erstmal alles, um die Zuständigkeit auf andere Stellen zu verschieben (Er wurde mehrfach suggestiv gefragt, ob es sich nicht doch um einen Arbeitsunfall oder einen Unfall auf dem Arbeitsweg handeln könnte), behauptet, Krankmeldungen nicht bekommen zu haben (dumm nur, dass das Service-Center den Eingang bereits bestätigt hatte) und kann dann letztendlich nicht rechnen – es wurde nämlich nur etwas mehr als die Hälfte des berchneten Krankengeldes überwiesen. Reinste Verzögerungstaktik also.
Und dabei habe ich noch nicht erwähnt, dass Freundlichkeit am Telefon auch nicht die Stärke der Mitarbeiter/innen ist…
Mit einem Kind, das natürlich versorgt werden will, und Fixkosten, die natürlich auch bezahlt sein wollen, ist das wirklich ganz, ganz großes Kino.
Nun ja, was will man von einer Krankenkasse, die in den letzten Jahren mehrfach ihren Namen gewechselt hat, auch erwarten.

Für uns stellt sich das so dar: Geht nicht noch diese Woche die fehlende Summe ein, leiten wir rechtliche Schritte ein. Wir haben ja auch eigentlich keine Wahl. Der Gatte ist der Hauptverdiener, da können wir nicht mal eben ohne das ihm zustehende Geld alles wuppen.

Ich denke, es ist wohl auch klar, was wir tun, wenn der Gatte wieder fit ist?😉

Schulstart

Himmel! Gefühlt haben wir gestern erst Ranzen und Co gekauft, da ist nun heute schon der Schulstart in der 3. (!) Klasse. Die Zeit darf nun bis zum Wechsel auf die weiterführende Schule gerne langsamer vergehen. Schon klar, keine Chance. Viel wichtiger wäre auch, dass das Kind wenigstens die letzten zwei Jahre bessere Erfahrungen an dieser Schule machen darf. Immer nur kämpfen ist ja auch irgendwie doof. Allerdings… Um unsere Entscheidung, sie nicht auf die hiesige weiterführende Schule zu geben, wackeln zu lassen, braucht es schon sehr viele sehr gute Erfahrungen. Viel zu viel ist in den letzten zwei Jahren hier passiert! (Kurzfassung/Stichworte: Mobbing, Bedrohungen, Schläge, Erpressung…)

Die Gesellschaft

Ein ganz simpler Sturz, und zack… hatte der Gatte sich den Ellbogen gebrochen. Die niedergelassene Chirurgin hatte alles fein mit einer Schiene fixiert, nun sollte der Gatte ins Krankenhaus.
Ach, Krankenhaus. Was sage ich? Einmal mitten rein in die Gesellschaft.

Da war einmal die junge Frau. Sie hatte -so wirkte es auf uns- einen Magen-Darm-Infekt und musste nun, ob dieser gefährlichen Situation, ihre komplette Kontaktliste anrufen, um zu verkünden: „Nicht mal mein Apfel ist drin geblieben!“
Ansonsten litt sie! Sehr! (Immer schön mit der Nierenschale auf ihrem Schoß.)

Oder der alte Mann, der schon seit Wochen einen Stent eingesetzt bekommen sollte, bisher aber immer dagegen war. „Aber heute, heute habe ich mir gedacht, dass ich das doch möchte. Und jetzt bin ich hier.“

Dann gab es ein Elternpaar mit Baby, das einen jungen Mann begleitet hat. Ungefähr zweiter Satz des Babyvaters: „Ach, Du hast die Röntgenaufnahmen dabei? Pass bloß auf, dass Du die zurück bekommst. Wenn die das hier verpfuschen, hast Du gleich einen Beweis dafür.“
Das Baby wurde pausenlos „belustigt“. Mit „Dutzidutzi“, „Heititei“, „Nun lauf‘ doch endlich mal…“ (Das Baby war so jung, dass es noch nicht mal sitzen konnte) usw., bis es völlig erschöpft einschlief.
Die Mutter wunderte sich indes, dass dieses Baby doch einfach nicht kuscheln will. (Ach, echt. Ich nicht.)

Auch erwähnenswert: Zwei junge Frauen (Mädchen?), die mit einem Kind kamen. Sie waren a) beleidigt, dass man sie auf die Kinderklinik nebenan hinwies und b) noch mehr beleidigt, dass die Ärztin nach der Mutter oder dem Vater des Kindes fragte, um das Kind überhaupt behandeln zu können.
Naja, die Wut verflog bei allerlei mitgebrachtem Süßkram. Dafür war dann die Mutter sauer, der -als sie kam- das alles zu blöd war.

Da war aber auch das unfassbar geduldige, freundliche ältere Ehepaar, dass einfach ganz ruhig wartete, wenn es zu warten hatte und sich mehrfach bei dem Arzt bedankte, dass er sich um sie gekümmert hatte. Und das, obwohl der Arzt sie mangels eines freien Zimmers auf den nächsten Tag vertrösten musste. Vielleicht auch gerade deshalb😉 .

Besonders tragisch aber war der Fall des jungen Mannes, der bereits vor uns da war. Er litt wirklich schwere Not, denn ihn hatte es besonders hart getroffen. Man merkte ihm an, wie das Leben mit jedem Atemzug aus ihm wich: Gefährlicher Männerhusten, gepaart mit noch gefährlicherem Männerschnupfen. Er schniefte und hustete, was das Zeug hielt und brach fast zusammen, als seine Freundin in der Notaufnahme ankam.
Ob er überlebt hat – man weiß es nicht.😉
(Der war echt mein persönliches Highlight.)

Und der Gatte und ich? Wir hatten schon nach der ersten Untersuchung so eine Ahnung, dass er Glück im Unglück hatte. Die Fragen der Ärztin deuteten nämlich darauf hin, dass sie nicht so richtig wusste, weshalb man ihn überhaupt ins Krankenhaus geschickt hatte. Als immer mehr Notfälle per Hubschrauber gebracht wurden, und auch der Wartebereich sich immer mehr füllte, ahnten wir schon, dass der Gatte nicht im Krankenhaus bleiben müsste. Als dann dann besagte Ärztin und ein weiterer Arzt nach Röntgenaufnahmen und CT freudestrahlend verkündeten, dass der Bruch sehr gut aussehen würde… blabla;) … und wir nur noch auf die Röntgen- und CT-Aufnahmen warten sollten, bevor wir nach Hause fahren, waren wir trotzdem erleichtert. Das hätte auch anders ausgehen können.

P.S.: Für Pokémon-Fänger lohnt sich die MHH und die Gegend dort übrigens durchaus😉

Puh!

Einen meiner vermissten Beiträge („Für Petra“) habe ich nun wieder gefunden (Eigene Blödheit wird mit einer längeren Suchaktion bestraft, das ist schon okay), der andere (Dankeschönbeitrag zum Kartenwichteln) bleibt weiterhin verschwunden. Wer weiß, wo ich den versteckt habe… Ich werde weiter suchen…

Ich bin ein Star, holt mich hier raus -Das Dschungelcamp- 2016

Neues Jahr, neues Glück Dschungelcamp – dieses Jahr sogar schon zum 10. Mal!

Dieses Jahr mit dabei:

* Gunter Ich erzähle erstmal „flott“ mein Leben Gabriel
* Natalie Ich war immerhin schon mal zelten Volk
* Jürgen Ich habe einfach Bock aufs Camp Milski
* Menderes Ich zitiere mal eben Brecht
* Helena Ich hatte schließlich Sendungen Fürst
(Zitat Daniel: „Helenas Frisur, an was erinnert uns die? An ein stillgelegtes Kettenkarussell.“)
* David Übersetzt ist Star ein Stern Ortega
* Jenny Ich mache aus freien Stücken mit, weil ich einfach will Elvers
* Rolf Ich erwarte nichts Zacher
* Sophia Man kennt mich, weil ich aussehe, wie ich aussehe Wollersheim
* Ricky Ich werde natürlich Dschungelkönig Harris
* Brigitte Was geht los da rein? Nielsen
* Thorsten Ihr werdet eine ganz andere Seite von mir sehen, ich sehe nur Sterne Legat
und natürlich die beiden Moderatoren Sonja und Daniel.

Dieses Jahr gibt es im Camp ein paar Neuerungen (Sonja: „Wir haben alle Kandidaten der ersten 9 Staffeln nach ihren schönsten Erlebnissen gefragt – und die haben wir dann gestrichen.“), was sich zunächst einmal auf die Anzahl der Kandidaten auswirkt. Außerdem die Dinge, die auch vorher bekannt gegeben worden sind: Keine gemeinsamen Flüge nach Australien, kein 5-Sterne-Hotel vor dem Dschungel, kein chilliges Treffen, bevor es dann tatsächlich in den Dschungel geht.
Am Treffpunkt (Thorsten: „Dieser Ausblick! Das ist ja wie in Bochum!) kommen einfach😉 zwei Hubschrauber an und dann geht es sofort los! In den „normalen“ Klamotten! Die armen, armen Promis – so geht das doch nicht.

Am vorläufigen Ziel angekommen, machen sich die Promis zu Fuß auf den Weg und kommen erstmal bei ihrer ersten Prüfung an.
Sonja verkündet, dass die Promis in zwei Teams eingeteilt werden, es also zwei Camps gibt. Uuuuuund: Diese Teams treten bei den Prüfungen gegeneinander an, und nur das Siegerteam erhält für die Sterne dann auch wirklich Essen.

Dann geht es los mit der Prüfung.
Zunächst treten Gunter und Rolf gegeneinander an. Sie sollen Sperma vom Buschschwein trinken. Gunter („Das schmeckt ja fast wie mein Sperma“) kippt den Inhalt des Glases förmlich herunter, Rolf ziert sich erst, trinkt dann aber in den letzten Sekunden auch alles aus.
Sophia und Natalie sollen 5 lebendige Kakerlaken essen. Während Natalie sofort drauf los isst, betont Sophia immer wieder, dass sie keine Tiere töten kann.
Jenny und Thorsten sollen Ochsenpenis bzw. die Eichel essen. Thorsten isst, Jenny „hat es allerdings versprochen“ und isst keinen Penis. „Da sind schließlich schon schlimme Sachen passiert“.
David und Jürgen werden nun Kamelhirne serviert – jeder von ihnen soll ein halbes Gehirn essen. Beide weigern sich. (Sinja: „Was seid Ihr denn hier für Mimis?“)
Helena und Brigitte sollen angebrütete Enteneier essen. Beide versuchen es (Brigitte ganz cool, Helena würgend), schaffen es aber nicht in der vorgegebenen Zeit.
Schließlich bekommen Menderes und Ricky je ein Glas mit Kuh-Urin, das Menderes sofort austrinkt, Ricky zieht nach.
„Team Brigitte“ (Brigitte, Ricky, Jenny, Gunter, Sophia, David)hat 2 Sterne erspielt, „Team Rolf“ (Rolf, Jürgen. Thorsten, Natalie, Helena, Menderes) 4 Sterne – Team Rolf erhält also für die 4 Sterne Essen.

Bevor es nun endgültig in die Camps geht, „dürfen“ sich die Promis endlich umziehen, nur um sich dann nochmal für die Durchsuchung (nach Luxusgegenständen) ausziehen zu müssen. Bei Gunter erinnere ich mich plötzlich an das „Maikäferballett“ (Gibt Leute, die wissen, worauf ich anspiele😉 ) denken… Darüber, dass er nur eine Unterhose dabei hat, denke ich lieber nicht nach!
Und auch nicht darüber, wieso Sophia sich ein Konzept gemacht hat, wie sie sich in den nächsten Tagen ihre Haare zurecht machen will… Doof aber auch, dass sie ihre Haargummis abgeben musste.
Dann geht es aber wirklich in die Camps.

Es folgt Geplänkel hier und Geplänkel da, hier ein paar Beispiele:

Sophia: „Guuuuunter! Frösche können doch gefährlich sein?“
Gunter: „Nee. Musste küssen, wird ein Prinz draus.“

DavidMimi nörgelt rum, weil Sonja ungerecht war und ihn Mimi genannt hat.
Brigitte kann das nicht ganz fassen: „Aber wir sind schließlich im Dschungel.“

Daniel: „Am nächsten Tag sieht alles ganz anders aus.“
Sonja: „Vor allem die sehen anders aus!“

Daniel über Jenny: „Möge die Nacht mit ihr sein!“

Team Brigitte (vor allem Jenny, Sophia und Gunter) lästern über Helena und spekulieren, ob sie eine „Kampflesbe“ sein könnte.
Schließlich sei sie keine Vollfrau.
Ja, ist klar. Die Frisur sagt schließlich alles. *kopfschüttel*

Und die erste Zickerei (in diesem Fall zwischen Helena und Natalie) darf auch nicht fehlen.
Jürgen: „Das ist ja wie ein Sketch jetzt!“
Sonja: „Es ist der alte Krieg: Fürst gegen Volk!“

Nun ja, so richtig in Fahrt sind die aber alle nicht, es folgt die Dschungelprüfung „Tierischer Einlauf“.
Jedes Team darf wählen, wer aus dem anderen Team antreten muss. Es trifft Menderes und Sophia. (Daniel: „Also Doppel-D gegen Doppel-Ds.“)
Die beiden müssen in einem mit 6 Schlössern verschlossenen Tank, in dem das Wasser langsam ansteigt, 4 Sterne abschrauben, um an 4 Schlüssel zu kommen und die 4 Sterne einzusammeln. Weitere zwei Sterne samt Schlüsseln werden mit diversen Wassertierchen während der Prüfung in den Tank geschwemmt.
Sophia: „Ihr seid doch bescheuert!“
Daniel: „Wir? Du bist doch die Kandidatin!“
Menderes überrascht mich und gewinnt diese Prüfung mit der vollen Anzahl an Sternen.

Am Ende der Sendung erfahren wir: Bei der nächsten Prüfung müssen Sophia und Helena antreten.

Geschützt: Für Petra

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… und am Wochenende verlinke ich alle „Dankeschön“-Beiträge vom Weihnachtskartenwichteln, damit alle einen Überblick haben🙂
Uuuuuuuuund es wird einen weiteren Dankeschön-Beitrag von mir geben, ich habe nämlich auch noch bei einer anderen Wichtelaktion mitgemacht😉


Das muss jetzt leider doch alles noch warten – die Technik hier tut gerade gar nicht mehr, was sie soll.